App-Marketing

Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones gewinnt das Thema Mobile Marketing, besonders für Unternehmen der Medienbranche, zunehmend an Bedeutung. Bei mehr als 900.000 verfügbaren Apps, allein in Deutschland, ist es für Unternehmen eine große Herausforderung zwischen dieser Vielzahl von Angeboten überhaupt wahrgenommen zu werden. Deshalb sind Werbeformen gefragt, die im besonderen Maße auf diese Situation zugeschnitten sind.

  • Präsentation im AppStore

Zu der Präsentation im AppStore gehören ein ansprechendes Bild und eine kurze aber aussagekräftige Beschreibung der Funktionen. Dieser Text sollte in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Möglichkeiten zur Aktualisierung des Textes sind zum Beispiel die Erreichung einer bestimmten Zahl an Downloads oder eine positive Erwähnung der App in einer Fachzeitschrift. Auch die eingestellten Screenshots sollen die Funktionen der App noch anschaulicher darstellen. Außerdem wird die URL der Website und die URL der Facebook-Seite angegeben, um möglichst viele Besuche auf den entsprechenden Seiten zu erhalten.

  • E-Mail Marketing

Bevor mit dem E-Mail Marketing begonnen werden kann, müssen zuerst E-Mail Adressen generiert werden. Der E-Mail Verteiler setzt sich im Normalfall aus selbst gesammelten E-Mail Adressen zusammen. Diese können aus bereits abgeschlossenen App-Projekten stammen. E-Mail Adressen können aber auch von Händlern zugekauft oder gemietet werden. Dies erhöht die Reichweite des Newsletters, aber auch die Kosten. Ein Vorteil des E-Mail Marketings ist, dass zu jedem versendeten Mailing ein Reporting bereitsteht. Das Reporting erleichtert die Bewertung der versendeten E-Mail. Auf einen Blick ist zu sehen, wie viel Prozent der Empfänger Interesse an den Inhalten des Newsletters gezeigt haben. Sehr simpel ist das Versenden solcher Mailings mit speziellen Programmen, wie beispielweise Rapidmail. Um möglichst viele Personen anzusprechen, wird besonders Wert auf die Betreffzeile gelegt. Ansprachen mit „jetzt neu“ oder „jetzt gratis“ funktionieren dabei besonders gut. Die Themen des Newsletters sollten variieren, um den Inhalt immer aktuell und interessant zu halten. Der Text des Newsletter wird zusätzlich mit Illustrationen ergänzt, um auch optisch ein ansprechendes Bild zu gestalten. Außerdem wird im Newsletter auch auf die Website und auf die Facebook-Seite hingewiesen.

  • SEO (Search Engine Optimization)

In Deutschland ist Google die meist genutzte Suchmaschine. Über 90% aller Suchanfragen werden über Google getätigt. Deshalb ist es sinnvoll, die Suchmaschinenoptimierung speziell an die Anforderungen von Google anzupassen. Wie genau Google auswählt, welche Seiten ganz nach oben kommen ist nicht bekannt. Es wird aber davon ausgegangen, dass dabei folgende Punkte eine Rolle spielen: Qualität der Textinhalte, Auswahl der Keywords, Gliederung der Seite, Einbindung von Videos und Bildern, Verlinkungen und die Programmierung der Seite. Zur Optimierung der Website können SEO-Plugins wie zum Beispiel „Yoast“ installiert werden. Wird eine neue Seite oder ein neuer Artikel veröffentlicht, wird die Seitenübersicht aktualisiert und Google wird über die Änderungen automatisch informiert.

  • SEA (Search Engine Advertising)

Auch hier liegt das Augenmerk auf dem Suchmaschinenriesen Google. Über das Tool Google AdWords können Anzeigen erstellt werden, die sich auf spezielle Keywords beziehen. Wird in der Google-Suche nach diesen Keywords gesucht, dann wird die eigene Seite bei den Suchergebnissen eine bessere Stellung erhalten. Für das App-Marketing ist besonders interessant, dass Google AdWords auch für mobile Geräte geschalten werden können. Es kann eine Anzeige erstellt werden, die ausschließlich auf einem Smartphone oder Tablet angezeigt wird. Diese Anzeige kann den Nutzer entweder auf die Website der App oder direkt in den AppStore leiten. Bei der Erstellung der Google AdWords-Anzeigen muss ein Preis, der sogenannte Cost-per-Click angegeben werden. Dieser wird nur fällig, wenn der Nutzer auf die Anzeige klickt, nicht wenn diese nur angezeigt wird. Die Anzeigen, die bei den Nutzern besonders gut ankommen, werden von Google automatisch öfter ausgespielt.

  • Social Media

Durch das Aufkommen der Social Media Plattformen hat sich auch die Markenkommunikation der Unternehmen geändert. Die Kommunikation in Echtzeit und die direkte Interaktion mit dem User sind in den Mittelpunkt des Marketings gerückt.